Kühlschranktemperatur exakt eingehalten – deutlich Energiekosten sparenKühlschranktemperatur einstellen

Die Regelung der Kühlschranktemperatur sollte innerhalb eines gewissen Rahmens liegen, der vom Hersteller bereits justiert ist. Nur so ist es möglich, Speisen über eine längere Zeit frisch zu erhalten. Ist der Regler auf eine höhere Stufe eingestellt, wird einerseits die Kühlschranktemperatur zu kalt und das Gerät verbraucht unnötig vermehrt Energie. Hierdurch wird zudem das Kühlgerät enorm beansprucht, sodass es zu einem schnelleren Verschleiß kommen kann. Andererseits kühlen die Getränke und Speisen übermäßig ab und können meistens nicht sofort verzehrt werden.

Die ideale Kühlschranktemperatur konstant halten

Als Richtlinie gilt in den Sommermonaten eine Kühlschranktemperatur von Stufe drei bis fünf auf dem Drehregler. Während der Wintermonate ist jedoch oft die Stufe eins auf dem Regler ausreichend. Maßgeblich ist allerdings die reale konstante Temperatur, die sich mittels separatem Kühlschrankthermometer ermitteln und kontrollieren lässt. Weiterhin ist zu beachten, dass jeder Kühlschrank verschiedene Klimazonen aufweist. Hierbei ist normalerweise die unterste Ablage am kühlsten. Die Kühlleistung nimmt dabei aufsteigend geringfügig ab.

Eine gleichmäßige Kühlschranktemperatur für Effizienz

Die optimale Temperatur eines Kühlgerätes liegt in der Regel zwischen fünf und sieben Grad Celsius. Dieser Temperaturbereich sollte unbedingt eingehalten werden. Kann das Gerät dies nicht erfüllen, sollte ein Experte die Einstellungen gegebenenfalls überprüfen. Die Stufenregulierung in diesem Fall zu erhöhen kann nur als kurzfristige Lösung gelten, damit die Speisen frisch bleiben. Auf längere Zeit gesehen ist der Betrieb des Kühlschrankes so jedoch nicht effizient.

Besonders ältere Kühlgeräte sollten eventuell durch ein innovatives Gerät ausgetauscht werden, um den Stromverbrauch im Verhältnis zu den Energiekosten im Rahmen zu halten. Manchmal kann allerdings bereits eine simple schadhafte Dichtung/Dichtgummi in der Gerätetür massive Leistungsverluste verursachen, obwohl der Kühlschrank seiner technischen Leistung ansonsten entspricht.

Die regelmäßige Kontrolle der Kühlschranktemperatur verhindert Eisbildung

Eisbildung innerhalb des Kühlschranks kann sehr unterschiedliche Gründe haben. Generell sollte stets überprüft werden, ob sich die aktuelle Kühlschranktemperatur in dem bereits genannten Rahmen bewegt. Ist diese allerdings erhöht, kann es sich hierbei schon um den Grund für übermäßige Eisbildung handeln. Des Weiteren können häufige Schwankungen der Kühlschranktemperatur ebenso die Eisbildung fördern. Diese können durch häufiges Öffnen der Gerätetür entstehen – besonders in den heißen Sommerwochen. Ebenso können defekte wie auch überalterte Dichtungen in der Kühlschranktür der Grund für unerwünschtes Eis sein, da so stetig warme Raumluft eindringen kann.

Die ideale Kühlschranktemperatur halten bedeutet Wärme nach außen leiten

Viele mag es überraschen: Der klassische Kühlschrank erzeugt genau genommen keine Kälte innerhalb seines Innenraums – er kann es überhaupt nicht. Die Funktion eines Kühlschranks besteht darin, die bestehende Wärme im Innern nach außerhalb zu transportieren. Das grundsätzliche Prinzip ist dabei, dass die Kälte durch Verdampfung entsteht. Diesen Vorgang kann jeder am eigenen Körper beispielsweise im Urlaub erleben: Wer in warmen Ländern dem Wasser entsteigt und sich ohne abzutrocknen auf einer Liege niederlässt, beginnt zum Beispiel selbst bei 35 Grad Celsius Lufttemperatur für kurze Zeit zu frösteln. Die Verdunstung der Wassertropfen auf der Hautoberfläche nimmt dem Körper Energie – also Körperwärme.

Wie entsteht die ideale Kühlschranktemperatur?

Im Kühlschrank erfolgt ein ähnlicher Vorgang: Kühlgeräte sind mit einem gasförmigen Kältemittel ausgestattet, das in der Lage ist die Wärme im Innern des Gerätes aufzunehmen, wenn zum Beispiel Lebensmittel mit Zimmertemperatur deponiert werden. Im ‚Verflüssiger‘ (die schwarzen Leitungen an der Geräterückseite) wird das Kühlmittel verflüssigt und gibt die aufgenommene Wärme an die Außenluft wieder ab. Danach erfolgt zur Druckabsenkung eine Weiterleitung des Kühlmittels durch Kapillare in den Verdampfer, der sich im Innern des Kühlgerätes befindet. Dort wird die Wärme durch das verdampfende Kühlmittel entzogen. Letzteres strömt weiter in den Kompressor, der bei Kühlschränken oft als Verdichter bezeichnet wird. Das komprimierte Kühlmittel gelangt danach wieder zum Verflüssiger – und der ‚Kühlkreislauf‘ beginnt erneut


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